Immer noch läuft die Ice Bucket Challenge, dass wird auch noch einige Wochen so weiterlaufen und ich muss gestehen ich würde mich freuen wenn sich der eine oder andere Promi noch einen Kübel Eiswasser über den Kopf schüttet und dann natürlich auch spendet. (Was ja eigentlich der wichtigste Punkt ist.)
Ich kann auch verstehen dass es einigen langsam auf die Nerven geht oder dass sie finden es sei Wasserverschwendung oder es ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein da ja nur auf ein Problem aufmerksam gemacht wird.
Was mir an dieser Ice Bucket Challenge aber wirklich gefällt ist; dass wir die viel gepriesene weltweite Vernetzung endlich hinbekommen haben. Wenn wir dass jetzt noch bei anderen auch sehr wichtigen Themen schaffen würden- vielleicht sogar noch ein Dialog und nicht nur ein sich ins Szene setzen - wäre doch ein wichtiger Schritt getan. Etwas naiv, aber so bin ich eben. :-)
Mittwoch, 27. August 2014
Freitag, 13. Juni 2014
Krude Meinungen zu Homosexualität haben mal wieder Hochkonjuktur
Klar jedem seine Meinung und doch macht es mich traurig und auch ein bisschen sauer was für krude Vorstellungen und Kommentare zu Homosexualität, gerade in den letzte Tagen wieder einmal durch die Zeitungen gingen. Da frage ich mich schon in welchem Jahrhundert wir den eigentlich leben.
Republikaner in Texas möchten homosexuelle Menschen durch Therapie von ihrem Lebensstil abbringen. (Artikel in der Zeit)
Der Schweizer Nationalrat Toni Bortoluzzi (SVP) nennt Homosexuelle „fehlgeleitet“ und attestiert ihnen einen „Hirnlappen, der verkehrt läuft“. (20 Minuten)
Ein CDU-Politiker möchte Homosexualität wieder unter Strafe stellen (FAZ) und ein Tea Party Kandidat fände es okay, Homosexuelle zu steinigen.(Huffington Post)
Ich frage mich einfach wirklich wovor diese Menschen Angst haben. Meinungen werden zur Gefahr wenn sie zu Gesetzten werden oder im Namen Gottes als Wahrheit verbreitet werden. Von daher kann man diese Meinung nicht einfach ignorieren, man kann sie sich anhören, aber man muss doch klar Stellung beziehen und diesen Menschen mitteilen dass solche Ansichten dumm und nicht mehr zeitgemäss sind.
Oder um es mit den Worten von Papst Franziskus auszudrücken - "Wer bin ich, über Homosexuelle zu richten?"
Republikaner in Texas möchten homosexuelle Menschen durch Therapie von ihrem Lebensstil abbringen. (Artikel in der Zeit)
Der Schweizer Nationalrat Toni Bortoluzzi (SVP) nennt Homosexuelle „fehlgeleitet“ und attestiert ihnen einen „Hirnlappen, der verkehrt läuft“. (20 Minuten)
Ein CDU-Politiker möchte Homosexualität wieder unter Strafe stellen (FAZ) und ein Tea Party Kandidat fände es okay, Homosexuelle zu steinigen.(Huffington Post)
Ich frage mich einfach wirklich wovor diese Menschen Angst haben. Meinungen werden zur Gefahr wenn sie zu Gesetzten werden oder im Namen Gottes als Wahrheit verbreitet werden. Von daher kann man diese Meinung nicht einfach ignorieren, man kann sie sich anhören, aber man muss doch klar Stellung beziehen und diesen Menschen mitteilen dass solche Ansichten dumm und nicht mehr zeitgemäss sind.
Oder um es mit den Worten von Papst Franziskus auszudrücken - "Wer bin ich, über Homosexuelle zu richten?"
Donnerstag, 22. Mai 2014
Inspirationen von der re:publica 14
Über meine Highlights bei der re:publica habe ich bereits einiges auf dem Blog von sozialinfo.ch geschrieben. Einige Vorträge haben in den letzten Wochen nachgehallt und meinen Fokus auf unser digitales Zeitalter etwas zurecht gerückt. So beschäftige ich mich seither viel mehr mit dem Thema Netzpolitik und Big Data. Dazu habe ich einige spannende Bücher gefunden.
Die digitale Gesellschaft - Markus Beckedahl & Falk Lüke (dtv)
Delete - Die Tugend des Vergessens in digitalen Zeiten - Viktor Mayer-Schönberger (bup)
Wikileaks und die Folgen: Die Hintergründe - die Konsequenzen (Suhrkamp)
Auch das Buch von Glenn Grennwald über Snowden und die NSA und das Buch über den NSA-Komplex beim Spiegel-Verlag habe ich mir besorgt und ich bin sehr gespannt.
In der Schweizer "Szene" ist das Thema Netzpolitik zumindest etwas präsenter als vorher (oder ich nehme es einfach mehr wahr). Und doch scheint die Schweiz diesbezüglich noch etwas zu schlafen. Einige Vereine zu dem Thema gibt es aber bereits und dort kann man spenden oder aktiv mitmachen.
Digitale Allmend
opendata.ch
Digitale Gesellschaft
Weiteres zum Thema Netzpolitik in der Schweiz (in den Kommentaren finden sich auch weitere Hinweise auf Organisationen) findet ihr bei kusito.ch.
Mittwoch, 16. April 2014
Mittwoch, 9. April 2014
Für Esra - Gott ist ein Künstler
Neulich habe ich mit meinem Sohn Kulturzeit geschaut, dann kam ein Beitrag zur Frage was Kunst ist und er sagte plötzlich, "Papa gell auch Gott ist ein Künstler" - Dazu habe ich mir ein paar Gedanken gemacht.
Lieber Esra
Du hast recht. Gott ist ein Künstler.
Er hat auch dich geschaffen und Du bist ein Kunstwerk. Sophia ist ein Kunstwerk, Mama ist ein Kunstwerk und auch ich. Kunst sieht nicht immer gleich aus, sie ist verschieden. Je nachdem worauf der Künstler Lust hatte oder was er uns mit seiner Kunst erzählen wollte ist etwas rot, blau oder grün. Es gibt ruhige Bilder, aber auch ganz wilde Bilder und es gibt Werke die erschliessen sich uns sofort und andere, bei denen wir lange nachdenken und doch nicht verstehen.
Die Essenz des Kunstwerkes ist immer gut und schön und einzigartig. Aber wir sind umgeben von Kunstkennern und Experten die (zwar auch ein Kunstwerk sind) den anderen erzählen wollen wie Kunst auszusehen hat, wie Kunst sich zu benehmen hat und was Kunst alles können muss. Sie versuchen das Kunstwerk ihren oder anderen Idealen anzupassen und das Kunstwerk zu formen.
Da das Kunstwerk Mensch nicht eine starre Konstruktion aus Stein oder Metall ist, wächst sie, entwickelt sich, nimmt Dinge auf und verarbeitet sie. Das Kunstwerk wird also wieder zum Künstler und erschafft sein eigenes Leben. Da wir nicht alleine auf dieser Welt leben, ist jeder Mensch zwar sein eigener Künstler aber die Menschheit ist ein Gesamtkunstwerk, in der jeder seinen Beitrag zum Ganzen leistet
Aber da ist jemand, der immer weiss, dass das was er erschaffen hat, gut ist. Du bist schön und gut und einzigartig. Denn Gott hat etwas ganz Besonderes jedem Menschen mitgegeben, welches nicht sichtbar ist für all die Kritiker und Experten. Auch für uns selber ist es zuweilen verborgen oder nicht zu verstehen. Aber dieses etwas ist da und es gehört nur dir. Die Seele.
Lieber Esra
Du hast recht. Gott ist ein Künstler.
Er hat auch dich geschaffen und Du bist ein Kunstwerk. Sophia ist ein Kunstwerk, Mama ist ein Kunstwerk und auch ich. Kunst sieht nicht immer gleich aus, sie ist verschieden. Je nachdem worauf der Künstler Lust hatte oder was er uns mit seiner Kunst erzählen wollte ist etwas rot, blau oder grün. Es gibt ruhige Bilder, aber auch ganz wilde Bilder und es gibt Werke die erschliessen sich uns sofort und andere, bei denen wir lange nachdenken und doch nicht verstehen.
Die Essenz des Kunstwerkes ist immer gut und schön und einzigartig. Aber wir sind umgeben von Kunstkennern und Experten die (zwar auch ein Kunstwerk sind) den anderen erzählen wollen wie Kunst auszusehen hat, wie Kunst sich zu benehmen hat und was Kunst alles können muss. Sie versuchen das Kunstwerk ihren oder anderen Idealen anzupassen und das Kunstwerk zu formen.
Da das Kunstwerk Mensch nicht eine starre Konstruktion aus Stein oder Metall ist, wächst sie, entwickelt sich, nimmt Dinge auf und verarbeitet sie. Das Kunstwerk wird also wieder zum Künstler und erschafft sein eigenes Leben. Da wir nicht alleine auf dieser Welt leben, ist jeder Mensch zwar sein eigener Künstler aber die Menschheit ist ein Gesamtkunstwerk, in der jeder seinen Beitrag zum Ganzen leistet
Aber da ist jemand, der immer weiss, dass das was er erschaffen hat, gut ist. Du bist schön und gut und einzigartig. Denn Gott hat etwas ganz Besonderes jedem Menschen mitgegeben, welches nicht sichtbar ist für all die Kritiker und Experten. Auch für uns selber ist es zuweilen verborgen oder nicht zu verstehen. Aber dieses etwas ist da und es gehört nur dir. Die Seele.
Abonnieren
Posts (Atom)